Du willst bei Google besser gefunden werden
– aber SEO fühlt sich an wie ein undurchsichtiger Dschungel?
Dann lass uns das gemeinsam entwirren. Hier kommt Deine klare SEO Audit Anleitung oder erfährst wie Du Dein SEO Audit optimieren kannst.
Kein nerdiges BlaBla und kein Rätselraten, wie es nun wirklich geht.
Sondern ein klarer Plan, den Du auch ohne IT-Studium umsetzen kannst – inklusive typischer Fehler, Lösungen und konkreter Schritte.

Was ist ein SEO-Audit – und warum brauchst Du es überhaupt?
Ein SEO-Audit ist nichts anderes als ein Gesundheitscheck für Deine Website.
Genau genommen kann ein SEO-Audit auch für Deine Social Media Aktivitäten und alle anderen Plattformen durchgeführt werden. Hier geht es nur um Deine Website.
Du prüfst:
- Kann Google Deine Seiten lesen?
- Gibt es technische Stolperfallen?
- Sind Deine Inhalte klar aufgebaut?
- Unterstützen Deine Einstellungen Dein Ranking – oder sabotieren sie es?
Wichtig: Der Audit allein bringt Dir noch nichts. Entscheidend ist, was Du danach veränderst.

Schritt 1: Prüfe die technische Basis (Crawl & Indexierung)
Bevor Du Texte optimierst, musst Du sicherstellen, dass Google Deine Seiten überhaupt sehen darf.
1.1 Sind Deine Seiten indexierbar?
Wenn Deine Website auf „noindex“ steht, kannst Du schreiben, was Du willst – Google wird Dich ignorieren.
So prüfst Du es in WordPress:
Mit Yoast SEO:
- Dashboard → SEO → Einstellungen
- Prüfe, ob Suchmaschinen das Indexieren erlaubt ist
Mit Rank Math:
- Titles & Meta
- Kontrolliere, ob wichtige Seiten auf „Index“ stehen
Zusätzlich solltest Du Deine Website in der Google Search Console anmelden. Dort siehst Du:
- Welche Seiten indexiert sind
- Ob Fehler beim Crawlen auftreten
- Ob Deine Sitemap korrekt eingereicht wurde
Typischer Fehler: Eine neue Website bleibt auf „noindex“, weil es beim Launch vergessen wurde. Lösung: Ein Klick – Problem gelöst.
Schritt 2: Doppelte Inhalte vermeiden
Google mag Klarheit. Zwei Seiten mit fast identischem Inhalt? Das sorgt für Verwirrung.
2.1 Doppelte Titel & Meta-Descriptions
Beispiel:
- Dienstleistungsseite „Webdesign“
- Blogartikel „Webdesign Tipps“
Wenn beide denselben Seitentitel haben, konkurrieren sie miteinander.
Lösung:
- Jede Seite bekommt einen einzigartigen SEO-Titel
- Jede Meta-Description wird individuell formuliert
Das kannst Du direkt in Yoast oder Rank Math anpassen.
Tipp: Eine gute Meta-Description verbessert nicht nur Dein Ranking, sondern auch Deine Klickrate.
2.2 Canonical-Tag richtig setzen
Ein Canonical-Tag sagt Google: „Das hier ist die Original-Version.“
Wenn Du ähnliche Seiten hast (z. B. durch Filter, Kategorien oder Varianten), kannst Du im SEO-Plugin eine Canonical-URL definieren.
Das schützt Dich vor Duplicate Content – ohne Inhalte löschen zu müssen.
Schritt 3: Überschriften richtig einsetzen (H1, H2, H3)
Hier wird es oft chaotisch.
Regel Nummer 1:
Eine Seite = eine H1.
Warum?
Die H1 ist die Hauptüberschrift. Mehrere H1s senden gemischte Signale.
So prüfst Du es:
- Im Editor nachsehen
- Oder per Rechtsklick → „Untersuchen“ im Browser
Wenn Du mehrere H1 findest:
- Eine bleibt H1
- Die anderen werden zu H2 oder H3
Kleine Änderung, große Wirkung.

Schritt 4: Interne Verlinkung verbessern
Jetzt kommt ein Bereich, der oft unterschätzt wird.
Interne Links helfen:
- Google beim Verstehen Deiner Website
- Besucher:innen beim Navigieren
- Deinen wichtigsten Seiten beim Ranking
4.1 Verwaiste Seiten finden
Verwaiste Inhalte sind Seiten ohne interne Links.
Problem:
Google findet sie schwerer.
Besucher:innen landen nie dort.
Lösung:
- Verlinke neue Beiträge immer aus bestehenden Artikeln
- Baue thematische Verbindungen auf
- Nutze Plugin-Vorschläge (z. B. in Yoast)
Frage Dich immer:
„Welche meiner bestehenden Inhalte passen hier thematisch dazu?“
Schritt 5: Content gezielt optimieren (WDF*IDF einfach erklärt)
WDF*IDF klingt kompliziert, ist aber simpel gedacht:
Es prüft, welche Begriffe in gut rankenden Texten häufig vorkommen – und vergleicht das mit Deinem Text.
Tools dafür:
Du siehst:
- Welche Begriffe fehlen
- Wo Du zu dünn bist
- Wo Du übertreibst
Wichtig: Nicht blind Begriffe reinquetschen. Schreibe natürlich – aber vollständig.
Schritt 6: robots.txt – nur wenn Du weißt, was Du tust
Die robots.txt steuert, welche Bereiche Suchmaschinen crawlen dürfen.
Hier gilt:
Wenn Du unsicher bist → lieber nicht manuell eingreifen.
Viele Einstellungen sind bereits über SEO-Plugins steuerbar. Und das reicht für 90 % aller Websites völlig aus.
Dein monatlicher SEO-Plan (praxisnah & realistisch)
SEO ist kein Aufgesetzt-und-fertig-Projekt. Es ist eher wie Gartenarbeit. Es gedeiht und braucht seine Aufmerksamkeit und Zeit.
Blocke Dir:
- 1–2 Stunden pro Monat
- Fester Termin im Kalender
- Klare ToDo-Liste
Zum Beispiel:
Woche 1:
Indexierung prüfen
Woche 2:
Titel & Meta-Daten kontrollieren
Woche 3:
Interne Links ergänzen
Woche 4:
Einen bestehenden Artikel inhaltlich verbessern
So bleibt SEO überschaubar – und wird nicht zum Dauer-Stress.
Fazit: SEO ist kein Hexenwerk
Du brauchst:
- Klarheit
- Regelmäßigkeit
- Einen Plan
Wenn Deine Seiten indexierbar sind, Deine Inhalte eindeutig strukturiert sind und Deine internen Links stimmen, hast Du bereits mehr richtig gemacht als viele andere.
SEO braucht seine Zeit: Aber jeder kleine Schritt zahlt sich aus.
Und jetzt meine Frage an Dich:
Welchen dieser Schritte setzt Du als Erstes um?
Wenn Du Fragen hast, oder nicht weiter kommst: Schreib mir einfach eine kurze Mail an hallo@constancenowak.de und ich helfe Dir gern weiter.