Pinterest-Affiliate-Marketing ist eine der einfachsten und erfolgreichsten Methoden, um passives Einkommen zu erzielen – sogar ohne Blog!
Ja, es ist wirklich einfach, Deine Affiliate-Links auf Pinterest zu vermarkten, aber Du musst dabei einige Richtlinien beachten. Und die Zugriffszahlen auf Pinterest werden Dich umhauen.
WUSSTEST DU SCHON?
Pinterest hatte Ende 2024 weltweit über 550 Millionen aktive Nutzer:innen, davon etwa 17 Millionen in Deutschland – Tendenz steigend. Damit ist Pinterest eine der stärksten visuellen Suchmaschinen überhaupt.
Und mehr als 550 Millionen Nutzer:innen* sind eine riesige Zahl, eine echte Goldgrube für alle, die ihre Affiliate-Links vermarkten und damit Geld verdienen wollen.

In diesem Leitfaden erfährst Du, wie Du 2025 Affiliate-Marketing auf Pinterest betreiben kannst – ohne einen Blog zu haben.
Inklusive Pinterest-freundlicher Strategien, Tipps für direkte Affiliate-Links und Möglichkeiten, Deinen Traffic zu 100 % zu monetarisieren.
Egal, ob Du Anfänger:in oder erfahrener Vermarkter:in bist: Du wirst entdecken, wie Du die Macht von Pinterest nutzt, um Traffic zu generieren und Affiliate-Verkäufe zu erzielen – ganz ohne Website!
Kurz gesagt: Dies ist ein umfassender Leitfaden zum Affiliate-Marketing auf Pinterest, der alle Fragen zum Was, Warum, Wo und Wie beantwortet.
Was ist Pinterest überhaupt – und warum ist es so besonders?
Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und Ideenplattform, auf der Nutzer:innen Inhalte entdecken, speichern und teilen können. Anders als bei klassischen sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder TikTok, geht es hier nicht um Likes oder Follower, sondern um Inspiration – vor allem für Projekte, Wünsche und Einkäufe.
Du kannst Pins zu Rezepten, Mode, DIY, Business-Ideen, Reiseplänen oder Geschenkideen erstellen – oder einfach gezielt Produkte empfehlen und verlinken.
Besonders effektiv: Affiliate-Marketing, weil Pinterest-Nutzer:innen oft aktiv nach Lösungen suchen.
Was macht Pinterest so besonders?
- Suchverhalten: Menschen nutzen Pinterest wie Google – aber visuell
- Langfristigkeit: Ein guter Pin bringt auch noch Monate später Klicks
- Conversionstark: Nutzer:innen sind oft in Kauflaune
- Hohe organische Reichweite – auch ohne Follower
- Wachsende Zielgruppe in Deutschland – mit vielen Kaufinteressierte
Zielgruppen auf Pinterest: Wer ist hier unterwegs?
Pinterest war lange weiblich dominiert – aber das ändert sich!
Hier ein Überblick:
- Geschlecht: Ca. 60–70 % weiblich, aber der Männeranteil steigt.
- Alter: Hauptnutzer:innen zwischen 25 und 45 Jahren, aber auch viele 45+.
- Bildung: Überdurchschnittlich gebildet – viele Akademiker:innen.
- Einkommen: Viele Pinterest-Nutzer:innen verfügen über ein mittleres bis gehobenes Einkommen. Pinterest ist daher ideal für Affiliate-Produkte aus dem mittleren bis höheren Preissegment.
TIPP
Wenn Du Inhalte für Familien, Gesundheit, Einrichtung, Finanzen, Selbstständigkeit oder Geschenke erstellst, hast Du auf Pinterest ein dankbares Publikum.
Pinterest ist also der perfekte Ort, um Produkte, Tools oder Services zu empfehlen – gerade dann, wenn Du kein Influencer bist, sondern smarte Inhalte liefern willst.
*Zahlen, die überzeugen: Stand: Q4 2024 – Quelle: de.statista.com – Statistiken zu Pinterest
Was ist Pinterest-Affiliate-Marketing?
Pinterest-Affiliate-Marketing bedeutet, dass Du Produkte auf Pinterest mit sogenannten Affiliate-Links bewirbst. Wenn jemand über Deinen Link etwas kauft, bekommst Du eine Provision – ohne selbst ein Produkt besitzen oder liefern zu müssen.
Was ist eigentlich Affiliate-Marketing?
Affiliate-Marketing ist eine clevere Methode, um online Geld zu verdienen: Du empfiehlst Produkte anderer Anbieter:innen und erhältst eine Vergütung für jeden erfolgreichen Kauf über Deinen Link. Du brauchst also kein eigenes Lager, keine Produktion – nur die richtige Strategie.
Pinterest + Affiliate = geniale Kombi
Wenn Du Deine Affiliate-Links direkt in Pinterest-Pins einbaust – also ohne Umweg über einen Blog – nennt man das Pinterest-Affiliate-Marketing. Und das ist eine der besten Möglichkeiten, um ohne große Technikkenntnisse mit passivem Einkommen zu starten.
Wie funktioniert das?
Pinterest-Affiliate-Marketing funktioniert ganz einfach in zwei Schritten:
- Du erstellst einen Pin (ein Bild oder Video), das Dein Affiliate-Produkt optisch und thematisch gut präsentiert.
- Du fügst Deinen Affiliate-Link ein – am besten mit einer Landingpage oder einem vertrauenswürdigen Anbieter wie Amazon, Etsy oder Awin.
Wenn Nutzer:innen auf Deinen Pin klicken und etwas kaufen, bekommst Du eine Provision.
Wichtig: Deine Pins sollten suchmaschinenfreundlich (SEO) gestaltet sein – mit klaren Keywords, ansprechenden Titeln und guten Beschreibungen.
So werden sie auf Pinterest besser gefunden – und auch über Google angezeigt!
Warum ist Pinterest ideal für Affiliate-Marketing?
Pinterest ist viel mehr als Social Media – es ist eine visuelle Suchmaschine. Nutzer:innen kommen hierher, um etwas zu finden – nicht nur, um sich unterhalten zu lassen.
Genau das macht Pinterest so wertvoll für Affiliate-Marketing:
5 unschlagbare Vorteile:
✔ Hohe Kaufabsicht – viele Pinterest-User sind aktiv auf der Suche nach Lösungen und Produkten
✔ Lange Lebensdauer – ein guter Pin kann über Monate oder Jahre hinweg Klicks bringen
✔ Keine Follower nötig – organische Reichweite funktioniert auch ohne Community
✔ Kostenlos starten – mit einem Pinterest-Business-Konto kannst Du sofort loslegen
✔ Zeitsparend – Pins lassen sich schnell erstellen und planen
Zukunftssicher: Pinterest entwickelt sich stark in Richtung KI-Visuals – perfekt, wenn Du mit Tools wie Canva oder KI-Bildgeneratoren (Midjourney, Freepik etc.)arbeitest.
Du kannst also frühzeitig auf diese Trends setzen und Deine Pins entsprechend gestalten.
Pinterest ist damit die ideale Plattform für Einsteiger:innen, Side-Hustler und Solopreneure, die ohne Blog und mit geringem Aufwand Affiliate-Einnahmen erzielen möchten.
Kann man Affiliate-Marketing auf Pinterest ohne Blog betreiben?
Ja – und das ist gerade für Einsteiger:innen eine tolle Nachricht!
Du brauchst keinen Blog, um mit Affiliate-Marketing auf Pinterest loszulegen.
Es reicht, wenn Du gezielt Pins mit Affiliate-Links erstellst, die auf passende Produkte oder Services verweisen.
Warum funktioniert Pinterest ohne Blog?
Pinterest erlaubt direkte Affiliate-Links – das heißt: Du kannst sofort Produkte bewerben und Provisionen verdienen, ohne eine eigene Website zu betreiben. Das macht den Einstieg besonders leicht.
Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten:
- Nicht alle Affiliate-Programme erlauben direkte Links auf Pinterest.
- Du solltest die Pinterest-Richtlinien einhalten – vor allem hinsichtlich Spam, Transparenz und Linkverhalten.
- Eine Landingpage kann eine gute Alternative sein, wenn direkte Links nicht erlaubt sind.
👉 Tipp: Mit Tools wie Systeme.io, Carrd oder Linktree kannst Du ganz einfach eine kostenlose Landingpage erstellen.
Fazit für Anfänger:innen
Pinterest-Affiliate-Marketing funktioniert auch ohne Blog – solange Du die Regeln kennst und Deine Pins strategisch gestaltest.
Und genau das zeige ich Dir jetzt Schritt für Schritt:
Blog vs. keine Website – was ist besser für Einsteiger:innen?
Schritt-für-Schritt: So findest Du den passenden Start für Dich
1. Prüfe Deine Ressourcen: Hast Du technisches Know-how oder möchtest Du erstmal ohne Technik starten?
2. Entscheide Dich für einen Einstieg:
Vorteile, wenn Du keinen Blog hast:
✔ Du kannst sofort loslegen, ohne technische Kenntnisse
✔ Kein Hosting, keine Wartung – spart Zeit und Geld
✔Pins mit direkten Affiliate-Links funktionieren sofort
Nachteile ohne Blog:
❌ Weniger Platz für ausführliche Inhalte oder Erklärungen
❌ Weniger Kontrolle über langfristigen SEO-Traffic
❌ Manche Affiliate-Programme erlauben keine direkten Links auf Social Media
3. Fazit für Einsteiger:innen: Wenn Du schnell und einfach starten willst, ist Pinterest ohne Blog ideal.
Du brauchst allerdings klare Pins mit Mehrwert und optimierten Beschreibungen.
Tipp:
Wenn Du langfristig ein stabiles Einkommen aufbauen willst, kann ein Blog als Ergänzung sehr hilfreich sein – muss aber nicht zwingend am Anfang stehen.
Landingpage statt Website – lohnt sich das?
Eine Landingpage ist eine schlanke Einzelseite, die sich auf ein Ziel konzentriert – z. B. ein Freebie, ein Produkt oder einen Newsletter. Perfekt, um gezielt Pinterest-Traffic zu empfangen.
Vorteile einer Landingpage:
- Schnell erstellt mit Tools wie Systeme.io oder Carrd
- Fokus auf 1 Thema oder Angebot – ideal für Conversions – also dass der User, das tut, was Du möchtest (abonniert, kauft, testet etc.)
- Einfach zu pflegen und flexibel anpassbar
Nachteile:
- Nicht geeignet für komplexe Inhalte oder Blogartikel
- Weniger SEO-Reichweite als bei großen Websites
- Du brauchst ein klares Ziel & eine starke Message
Beachte: Landingpages laden schneller und sind übersichtlicher – das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer:innen tatsächlich klicken oder kaufen.
TIPP
Starte mit einer kostenlosen Landingpage und verlinke diese in Deinen Pins, z. B. für Freebies, Mini-Kurse oder Tool-Empfehlungen.
Pinterest Trends & Richtlinien: Was Du 2025 unbedingt beachten solltest
Pinterest Trends:
Pinterest stellt eigene Trenddaten zur Verfügung – über das Tool Pinterest Trends oder im deutschsprachigen Businessbereich.
Nutzen für Dich: Damit kannst Du herausfinden, welche Suchbegriffe und Themen aktuell besonders beliebt sind – ein echter Goldwert für Deine Pin-Strategie!

Link-Shortener-Verbot / Vorsicht mit Bit.ly & Co
Google und Pinterest reagieren zunehmend sensibel auf Kurz-URLs – besonders auf Dienste wie Bitly oder Delicious.
Das kann zur ABSTRAFUNG oder SPERRUNG Deiner Inhalte führen.
Besser: Verwende klare, unverkürzte URLs oder nutze Deine eigene Domain (z. B. mit Tools wie Pretty Links oder ThirstyAffiliates).
Pinterest-Richtlinien – das musst Du wissen
Die offiziellen Community-Guidelines findest Du hier: Pinterest Richtlinien lesen
Wichtig ist u. a.:
- Affiliate-Links sind erlaubt, aber müssen gekennzeichnet werden.
- Kein Spam-Verhalten (z. B. massenhaft gleichartige Pins).
- Keine verkürzten URLs ohne erkennbare Quelle.
- Mindestalter der Nutzer:innen: 13 Jahre.
Diese Punkte sind wichtig, um rechtlich sicher, nutzerfreundlich und Pinterest-konform zu arbeiten – besonders relevant für Einsteiger:innen!
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Geldverdienen mit Pinterest-Affiliate-Marketing
Schritt 1: Finde Deine perfekte Nische für Pinterest-Affiliate-Marketing
Bevor Du loslegst, brauchst Du eine wichtige Grundlage: eine Nische, die auf Pinterest funktioniert – und die zu Dir passt.
Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, auf der Nutzer:innen aktiv nach Ideen, Produkten und Inspiration suchen. Damit Du hier erfolgreich bist, sollte Deine Nische diese drei Kriterien erfüllen:
- Eine große und aktive Zielgruppe: Gibt es genug Menschen, die sich für Dein Thema interessieren?
- Visuelles Potenzial: Lässt sich Dein Thema mit Bildern, Grafiken oder Tutorials gut darstellen?
- Gute Affiliate-Möglichkeiten: Gibt es Programme mit fairen Provisionen, zu denen Du Produkte oder Services empfehlen kannst?
Diese Themen boomen auf Pinterest:
Hier ein paar Pinterest-erprobte Nischen, die sich bestens für Affiliate-Marketing eignen:
- Gesundheit & Wohlbefinden (z. B. Abnehmen, gesunde Ernährung, Hautpflege)
- Finanzen & Geld sparen (Nebenjobs, Budgetplanung, Investments)
- Wohnen & DIY (Wohnideen, Selbermachen, Organisation)
- Mode & Beauty (Outfits, Make-up, Hautpflege)
- Reisen & Lifestyle (Sparreisen, Vanlife, digitale Nomaden)
Tipp: Starte mit einem Thema, das Dich interessiert oder mit dem Du bereits Erfahrung hast. So fällt es Dir leichter, authentische Inhalte zu erstellen – und Deine Community spürt das.
Und was ist, wenn Du keine „perfekte“ Idee hast?
Dann nutze einfach die Pinterest-Suche oder Pinterest Trends, um zu sehen, wonach gerade besonders oft gesucht wird. Gib dort Stichworte ein wie „Ernährung“, „Home Office“ oder „Nebenverdienst“ – und Du bekommst sofort Einblicke in das Suchverhalten.

Ziel: Eine Nische mit echtem Interesse + Potenzial für langfristiges Wachstum.
Schritt 2: Finde die besten Affiliate-Programme für Pinterest – ohne Stress mit den Regeln
Pinterest ist kein Fan von wilden Werbelinks – darum wähle Deine Partner clever aus
Pinterest möchte seine Plattform sauber und hilfreich halten.
Das heißt: Nicht jeder Affiliate-Link ist willkommen. Manche Programme oder Netzwerke werden blockiert – und das kann zu einer Sperrung Deines Accounts führen. Klingt hart, ist aber fair – denn Pinterest will Nutzererlebnisse verbessern, nicht mit Spam fluten.
Deine Lösung? Wähle Partnerprogramme, die Pinterest-konform sind.
Ich habe Dir hier eine Liste mit Affiliate-Netzwerken zusammengestellt, die aktuell super mit Pinterest funktionieren – auch aus deutscher Sicht. So kannst Du ganz legal mit Deinen Pins Geld verdienen – ohne Angst vor einer Sperre.
Empfehlenswerte Affiliate-Netzwerke für Pinterest (inkl. deutschsprachige Anbieter)
✔ Amazon PartnerNet
Ideal, um Millionen von Produkten zu bewerben – von Haushaltsartikeln über Bücher bis zu Technik. Perfekt für Einsteiger, da fast jeder bei Amazon einkauft.
✔ ShareASale
Hier findest Du bekannte Marken aus Mode, Interior, digitalen Produkten und mehr. Besonders gut für Lifestyle- und DIY-Nischen.
✔ Impact.com
Vielfältige Programme aus Bereichen wie Gesundheit, Hosting, Finanzen, Tech – alles über eine moderne Plattform steuerbar.
✔ CJ Affiliate (ehemals Commission Junction)
Ein riesiges Netzwerk mit hochwertigen Marken – ideal für Pinterest-Pins mit vertrauensvollen Brands.
✔ Awin
Der Marktführer im deutschsprachigen Raum! Awin bietet Zugang zu über 21.000 Partnerprogrammen – darunter Zalando, OTTO, Eventim, und viele mehr. Extrem wertvoll für alle, die den DACH-Raum ansprechen.
✔ ClickBank
Spezialisiert auf digitale Produkte, Onlinekurse und eBooks mit hohen Provisionen. Besonders spannend für Info-Produkte und Coaching-Nischen.
✔ Etsy Affiliate-Programm über Awin
Wenn Du gerne kreative, handgemachte Produkte oder digitale Vorlagen bewerben möchtest, ist Etsy genau das Richtige. Funktioniert super auf Pinterest, besonders im Bereich DIY, Basteln, Deko und Planer.
✔ Digistore24
Einer der bekanntesten deutschsprachigen Anbieter für digitale Produkte – von Onlinekursen bis Coaching-Programmen. Besonders beliebt bei Coaches, Berater:innen und Content Creators. Viele Produkte haben hohe Provisionen und sind direkt bewerbbar.
Du hast Deine Nische und Partnerprogramme? Super – jetzt wird’s ernst
TIPP
- Starte nicht mit 10 Programmen auf einmal.
- Wähle 2–3 Netzwerke aus, die zu Deiner Zielgruppe passen, und lerne, wie sie funktionieren.
- Qualität vor Quantität – das zahlt sich langfristig aus.
Sobald Du passende Affiliate-Programme für Deine Nische ausgewählt hast, geht’s weiter mit dem nächsten Schritt: Erstelle Dir ein kostenloses Pinterest-Business-Konto.
Das ist Pflicht, wenn Du Pinterest professionell fürs Online-Marketing nutzen willst – und keine Sorge: Die Anmeldung ist einfach und dauert nur wenige Minuten.
Schritt 3: Dein Pinterest-Geschäftskonto – der Start für professionelles Affiliate-Marketing
Bevor Du auf Pinterest Affiliate-Links posten kannst, brauchst Du ein Geschäftskonto.
Warum? Ganz einfach: Nur mit einem Business-Profil bekommst Du Zugriff auf Pinterest-Analytics, professionelle Tools zur Keyword-Recherche und wirkst gleichzeitig glaubwürdiger gegenüber Deinen Besucher:innen.
Warum ein Geschäftskonto wichtig ist
Ein privates Konto reicht für Inspirationen – aber für echtes Online-Business brauchst Du Daten.
Nur mit einem Business-Konto kannst Du zum Beispiel sehen:
- Welche Pins gut laufen,
- woher Deine Zielgruppe kommt,
- welche Inhalte Du optimieren solltest.
Und das Beste: Die Umstellung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.
So wandelst Du Dein Pinterest-Konto in ein Geschäftskonto um – Schritt für Schritt
- Logge Dich bei Pinterest ein: Gehe zu pinterest.de und klicke oben rechts auf Dein Profilbild.
- Wähle „In ein Geschäftskonto umwandeln“ – ein Hinweis erscheint direkt im Menü.
- Gib Deine Daten ein: Du wirst nach E-Mail-Adresse, Passwort und Deinem Geburtsdatum gefragt.
- Klicke auf „Konto umwandeln“ – und schon bist Du offiziell geschäftlich unterwegs.
- Fülle Dein Unternehmensprofil aus: Trage Deinen Firmennamen, eine kurze Beschreibung und passende Schlagworte ein. Das hilft Dir später beim Ranking.
- Anzeigenschaltung überspringen: Pinterest fragt Dich, ob Du Werbung schalten möchtest. Das kannst Du später entscheiden – jetzt einfach auf „Weiter“ klicken.
- Profil wechseln leicht gemacht: Künftig kannst Du jederzeit oben rechts zwischen Privat- und Geschäftskonto wechseln.
Rich Pins aktivieren – damit Deine Inhalte in der Suche glänzen
Rich Pins machen Deine Inhalte klickstärker. Sie zeigen automatisch mehr Infos an, z. B. Preis, Beschreibung, Produktlink oder Zutaten – je nachdem, was Du pinnst. So sparst Du Zeit und wirkst professioneller.
So aktivierst Du Rich Pins:
Um Rich Pins zu nutzen, musst Du Deine Website oder Deinen Shop mit Pinterest verknüpfen, also „beanspruchen“.
Das geht z. B. so:
- Mit einem Etsy-Shop: www.etsy.com
- Mit einem Shopify-Shop: www.shopify.com
- Oder über Deinen Blog oder Deine Website, wenn Du eine hast.
Pinterest prüft Deine Seite, und sobald alles passt, bekommst Du automatisch Rich Pins.
Profil und Biografie clever optimieren – für mehr Vertrauen und Klicks
Dein Pinterest-Profil ist Deine digitale Visitenkarte.
Je klarer und professioneller es wirkt, desto mehr Vertrauen bekommst Du – und das ist Gold wert, wenn Du Affiliate-Links teilst.
Profi-Tipp: Nutze ChatGPT für die perfekte Bio
Nutze folgende Eingabe, einen sogenannten Prompt bei ChatGPT, um eine professionelle Biografie zu erstellen:
„Erstelle eine keywordreiche Pinterest-Biografie für ein {Nischen}-Unternehmen. Die Biografie sollte das Unternehmen klar beschreiben: {Was genau bietest Du an?}, und den Zweck erläutern: {Was willst Du mit Deinem Pinterest-Profil erreichen?}. Halte sie kurz, prägnant und suchmaschinenoptimiert.“
Beispiel 1: Interior Design & Wohnaccessoires
Situation: Eine Einrichtungsliebhaberin teilt regelmäßig Deko-Ideen, Farbkonzepte und Wohninspirationen.
Umsetzung auf Pinterest:
- Sie erstellt ein Geschäftskonto mit einer Biografie wie: „Wohnträume einfach selbst umsetzen – hier findest Du Deko-Tipps, Farbideen und schöne Dinge zum Nachshoppen.“
- Sie pinnt Boards wie „Boho Wohnzimmer“, „Skandinavisches Schlafzimmer“, „Günstige Deko unter 50 €“.
- In jedem Pin verlinkt sie z. B. über Amazon PartnerNet stilvolle Vasen, Lampen oder Wandbilder.
- Mit Linktree verlinkt sie eine Landingpage mit Affiliate-Produkten zu jedem Stil.
Ergebnis: Ihre Pinterest-Boards wirken wie kleine Moodboards und führen direkt zu Affiliate-Einnahmen.
Beispiel 2: Gesunde Ernährung & Familienküche
Situation: Eine Mutter bloggt über schnelle und gesunde Rezepte für den Familienalltag.
Umsetzung auf Pinterest:
- Ihr Pinterest-Geschäftskonto stellt sie unter das Motto: „Schnelle Rezepte, die Kindern schmecken – mit Einkaufsliste & Tipps für den Alltag.“
- Sie pinnt einfache Rezepte wie „5 Zutaten – 20 Minuten“, „Lunchbox-Ideen“, „Mealprep für Mamas“.
- Über Awin oder CJ Affiliate verlinkt sie Produkte wie Bento-Boxen, Mixer, Küchengeräte oder Bio-Zutaten.
- Ihre Pins enthalten Rich Pins mit Zutatenliste und Kochzeit.
Ergebnis: Mütter, die nach Alltagstipps suchen, klicken sich direkt durch – und kaufen mit einem Klick.
Beispiel 3: DIY & Handwerk – Holzarbeiten für Anfänger
Situation: Ein Hobbyhandwerker zeigt einfache Bauanleitungen für Gartenmöbel, Deko oder Aufbewahrungslösungen.
Umsetzung auf Pinterest:
- Seine Biografie lautet: „DIY-Projekte für echte Macher – mit Werkzeug-Empfehlungen, Bauplänen & cleveren Ideen.“
- Er erstellt Boards wie „DIY-Regale“, „Outdoor-Möbel selber bauen“, „Werkstatt-Tipps“.
- Über Toolanbieter wie Contorion oder Amazon PartnerNet verlinkt er Werkzeug, Holzschutzmittel, Schrauben & Co.
- Mit Beacons führt er Besucher:innen zu einer Tool-Übersicht mit Bewertung.
Ergebnis: Seine Schritt-für-Schritt-Pins sind nicht nur hilfreich, sondern verkaufen nebenbei gleich die passenden Werkzeuge.
TIPP
Je nischiger Dein Thema, desto besser – Pinterest liebt spezifische Lösungen und visuelle Inspirationen.
Egal ob Kochen, Handwerk, Mode, Bücher oder Garten: Mit einem Geschäftskonto, Rich Pins und cleveren Links kannst Du auf Pinterest sichtbar werden UND verdienen – auch ganz ohne Tech-Vorkenntnisse.
Affiliate-Links organisieren – mit Link-Tools wie ein Profi
Pinterest erlaubt Affiliate-Links, aber achte auf Klarheit und Übersicht. Niemand klickt gern auf ein Durcheinander.
Nutze deshalb Tools wie:

Damit kannst Du eine hübsche kleine Landing Page erstellen, auf der mehrere Affiliate-Links gesammelt sind – wie eine digitale Mini-Webseite.
Fazit: Du bist startklar für smarte Affiliate-Pins
Mit Deinem neuen Geschäftskonto und einem klaren, professionellen Profil hast Du die besten Voraussetzungen, um auf Pinterest sichtbar zu werden und mit Affiliate-Marketing loszulegen. Rich Pins geben Deinen Inhalten den nötigen Glanz, und mit einer gut verlinkten Biografie sehen Deine Besucher:innen sofort: Hier lohnt sich das Klicken.
Schritt 4: So findest Du die besten Keywords für Deine Pinterest-Pins
Pinterest ist keine Social-Media-Plattform im klassischen Sinne – es ist eine Suchmaschine mit Bildern. Das heißt: Wenn Du willst, dass Deine Pins überhaupt gefunden werden, brauchst Du die richtigen Schlüsselwörter (Keywords).
Gute Keywords sorgen dafür, dass Deine Inhalte genau dann auftauchen, wenn jemand nach genau so etwas sucht – ob es nun um Dekoideen, Werkzeug oder vegane Rezepte geht. Und wenn Dein Pin auch noch auf ein passendes Affiliate-Produkt führt, kannst Du damit Geld verdienen.
Warum Keyword-Recherche der wichtigste Schritt ist – und wie Du dabei clever vorgehst
Viele unterschätzen diesen Schritt – und genau das ist der Fehler.
Wer ohne Recherche einfach drauflos pinnt, riskiert, dass tolle Inhalte niemals gesehen werden. Pinterest funktioniert nicht wie ein Zufalls-Generator – sondern wie Google: Nur wer die Sprache der Suchenden trifft, wird gefunden.
Deshalb gilt: Nicht raten – recherchieren.
Warum sich das lohnt:
- Du bekommst ein Gefühl dafür, was Menschen wirklich suchen, nicht nur, was Du spannend findest.
- Du kannst besser einschätzen, welche Begriffe oft verwendet werden – und welche kaum Chancen haben.
- Du erkennst Trends frühzeitig und bist mit Deinen Inhalten zur richtigen Zeit präsent.
Wie Du am besten recherchierst:
- Nutze die Pinterest-Suchleiste, gib einen Begriff ein, und notiere Dir alle Vorschläge und Suchblasen.
- Ergänze Deine Recherche mit dem Tool Pinterest Trends, um Suchvolumen zu vergleichen und Trendanfragen zu erkennen.
- Google-Suchvorschläge oder Tools wie answerthepublic.com helfen ebenfalls dabei, häufige Fragen zu finden, die Du in Deine Pin-Texte einbauen kannst.
Wie Du Deine Keyword-Funde sinnvoll speicherst
Damit Du nicht jedes Mal von vorn anfangen musst, lohnt sich eine kleine Keyword-Sammlung, z. B.:
- Als einfache Excel- oder Google-Tabelle, mit Spalten wie:
- Suchbegriff
- Suchvolumen (geschätzt)
- Verwandte Begriffe
- Trendsaison (z. B. Frühling, Weihnachten, Sommerferien)
- Notizen (z. B. Idee für Pin oder Titel)
- Oder nutze ein kostenloses Tool wie Notion oder Trello, um Deine Begriffe thematisch zu sortieren – z. B. nach Board-Ideen, Affiliate-Produkten oder saisonalen Inhalten.
Wichtig: Speichere die Begriffe, die tatsächlich gesucht werden – und nicht nur das, was für Dich logisch klingt. Pinterest denkt in Bildern, Trends und Lösungen.
So findest Du passende Keywords auf Pinterest
Der einfachste Weg ist: Benutze die Pinterest-Suche selbst.
So geht's Schritt für Schritt:
- Geh auf www.pinterest.de
- Gib ein allgemeines Thema ein, das zu Deiner Nische passt – z. B. „DIY Geschenkideen“ oder „gesunde Snacks“.
- Schau Dir die Vorschläge in der Dropdown-Liste an – das sind beliebte Begriffe, die oft gesucht werden.
- Nach der Suche siehst Du sogenannte Suchblasen – kleine farbige Begriffe wie „für Männer“, „unter 20 Euro“ oder „schnell gemacht“. Auch das sind Keywords, die Du nutzen kannst.
Tipp: Mach Dir eine kleine Liste mit den besten Ideen. Du wirst sie später für Deine Pin-Texte brauchen.
Trendthemen entdecken – mit Pinterest Trends
Pinterest zeigt Dir auch, was gerade angesagt ist – mit dem Tool trends.pinterest.com.
Hier kannst Du:
- Nach bestimmten Stichwörtern suchen und das Suchvolumen sehen,
- vergleichen, welches Thema gerade mehr Aufmerksamkeit bekommt,
- und erkennen, welche Begriffe im Aufwärtstrend sind.

Beispiel:
Wenn Du „Grillrezepte“ eingibst, zeigt Dir Pinterest vielleicht:
→ „Sommer-Salate“ steigen gerade stark,
→ „Fleisch marinieren“ ist eher auf dem Rückzug.
Das heißt: Jetzt ist die perfekte Zeit, um einen Pin zu „leichte Sommerrezepte für den Grillabend“ zu erstellen.
Wichtig: Viele erfolgreiche Pinterest-Nutzer:innen planen saisonale Inhalte 1–2 Monate im Voraus.
Warum? Weil Pinterest Zeit braucht, um Deine Pins zu indexieren und auszuspielen. Wer im Oktober mit „Weihnachtsgeschenken“ startet, kommt meist zu spät.
Wo Du Deine Keywords am besten einbaust
Jetzt, wo Du Deine Keyword-Liste hast, geht’s ans Einbauen – aber bitte natürlich und sparsam, sonst straft Pinterest Dich ab.
Hier die besten Stellen:
- Pin-Titel: Verwende 1–2 Hauptkeywords ganz vorne, z. B. „Gesunde Snacks für Kinder – schnell & einfach“
- Pin-Beschreibung: Schreib einen kurzen, motivierenden Text mit 2–3 passenden Stichwörtern. Denk dabei an einen klaren Call-to-Action, z. B. „Jetzt entdecken“ oder „Zur Liste mit allen Rezepten“.
- Board-Namen: Statt „Rezepte“ lieber „Schnelle Familienrezepte unter 20 Minuten“. So wirst Du besser gefunden.
- Board-Beschreibungen: Auch hier kannst Du 2–3 relevante Suchbegriffe unterbringen – locker formuliert.
- Hashtags: Nutze 3–5 passende Hashtags wie #küchentricks #familienküche #bentoideen. Das hilft besonders mobilen Nutzer:innen bei der Suche.
Beispiel aus der Praxis
Nische: Outdoor & Garten
- Suchbegriff: „DIY Hochbeet bauen“
- Pin-Titel: „DIY Hochbeet selber bauen – ohne Vorkenntnisse“
- Beschreibung: „So baust Du Dir ganz einfach ein stabiles Hochbeet aus Paletten – perfekt für den Start in Deinen Selbstversorgergarten. Jetzt Anleitung holen!“
- Hashtags: #hochbeet #gartenideen #doityourself
Fazit: Keywords sind Deine Eintrittskarte für Reichweite
Pinterest belohnt Inhalte, die genau das liefern, was Menschen suchen. Wenn Du Dir etwas Zeit für die Recherche nimmst, bekommst Du nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern auch mehr Klicks – und damit mehr Chancen auf Einnahmen mit Deinen Affiliate-Links.
Dein nächster Schritt
Jetzt, wo Du weißt, wonach Deine Zielgruppe sucht, kannst Du Deine ersten eigenen Pins erstellen – strategisch und mit Plan. Wie das genau geht, erfährst Du im nächsten Schritt.
Nun zeige ich Dir, wie Du einen Pin Schritt für Schritt aufbaust, der nicht nur schön aussieht, sondern auch Ergebnisse bringt.
Schritt 5: So erstellst Du klickstarke Pinterest-Pins für Deine Affiliate-Links
Jetzt wird’s kreativ – denn ab hier geht es darum, Pins zu gestalten, die nicht nur hübsch aussehen, sondern richtig gut performen.
Wenn Deine Pins zwischen all den anderen auffallen, wird auch auf Deinen Affiliate-Link geklickt – und genau das ist das Ziel: Mehr Sichtbarkeit, mehr Klicks, mehr Provisionen.
Was ein guter Pin leisten muss
Pinterest funktioniert visuell. Das heißt: Menschen klicken nur auf das, was ins Auge springt, klar lesbar ist und neugierig macht.
Ein erfolgreicher Pin erfüllt drei Aufgaben:
- Er fällt sofort auf – durch Farben, Formen oder Texte.
- Er spricht ein konkretes Problem oder Bedürfnis an.
- Er führt per Klick auf eine Lösung – z. B. auf Dein Affiliate-Produkt.
Mit diesen kostenlosen Tools kannst Du sofort loslegen
Hier sind vier Tools, mit denen Du ganz einfach professionelle Pins erstellen kannst – auch ohne Design-Erfahrung:
- Canva – das beliebteste Drag-and-Drop-Tool, mit fertigen Pinterest-Vorlagen (ideal für Anfänger:innen)
- Adobe Express – für schnelle und moderne Designs mit vielen Funktionen
- Snappa – spezialisiert auf auffällige Social-Media-Grafiken
Design-Grundlagen: So sieht ein erfolgreicher Pin aus
Format & Bildgröße
- Nutze immer das Hochformat, am besten 1000 x 1500 Pixel. Das ist die empfohlene Pinterest-Größe.
Bilder
- Verwende helle, klare Bilder mit guter Auflösung. Vermeide dunkle, verschwommene oder überladene Fotos.
- Pins mit kontrastreichen, professionellen Bildern bekommen bis zu 80 % mehr Aufmerksamkeit.
Schrift & Text
- Nutze große, gut lesbare Schriftarten – keine Schnörkel, keine winzigen Buchstaben.
- Platziere einen kurzen Aussagetext direkt ins Bild, z. B.:
„Top 10 Küchenhelfer unter 30 €“
„Geschenkideen für Männer – clever & günstig“ - Nutze Kontraste (z. B. dunkle Schrift auf hellem Hintergrund), damit Dein Text auch auf kleinen Smartphone-Screens gut sichtbar ist.
CTA – Der geheime Klick-Magnet für Deine Affiliate-Links
CTA steht für „Call to Action“ – also eine direkte Handlungsaufforderung wie „Jetzt entdecken“ oder „Hier klicken“.
Pinterest-User:innen mögen Klarheit. Sag ihnen, was sie tun sollen – aber charmant und hilfreich.
Beispiele für effektive CTAs auf dem Pin selbst:
- „Jetzt ansehen“
- „Hier kaufen“
- „Zur Checkliste“
- „Entdecke meine Empfehlungen“
- „Mehr erfahren“
Profi-Tipp: Platziere Deinen CTA am unteren Rand des Pins – dort, wo er sofort gesehen wird, aber nicht den Titel überdeckt. Der obere Bereich sollte Deine Kernbotschaft enthalten.
Teste verschiedene Designs – und lerne, was funktioniert
Pinterest liebt Vielfalt – und Du wirst schnell merken: Nicht jeder Pin trifft sofort ins Schwarze.
Deshalb lohnt es sich, für ein und dasselbe Affiliate-Produkt mehrere Pin-Versionen zu gestalten:
- Verschiedene Farben
- Unterschiedliche CTA-Formulierungen
- Alternative Headlines
So kannst Du testen, welcher Pin besser ankommt – und Dich dann auf die Erfolgreichen konzentrieren.
Fazit: Dein Pin ist Deine Einladung – mach sie unwiderstehlich
Mit einem Pin präsentierst Du Deine Idee, Dein Produkt oder Deine Empfehlung. Wenn das Design gut gemacht ist, sorgt es dafür, dass Menschen klicken, schauen, kaufen – und Du verdienst.
Nutze einfache Tools, halte Dich an klare Regeln, und experimentiere mutig – Pinterest belohnt Kreativität, die klar auf den Punkt kommt.
Nächster Schritt: So fügst Du Deine Affiliate-Links richtig ein – ohne gesperrt zu werden
Du hast nun tolle Pins entworfen – jetzt kommt der Teil, bei dem viele Fehler machen: Das Verlinken Deiner Affiliate-Produkte. Aber keine Sorge – ich zeige Dir jetzt genau, wie Du das korrekt, sicher und strategisch machst.
Schritt 6: Affiliate-Links korrekt einfügen – mit Strategie statt Risiko
Pinterest hat klare Regeln, wenn es um Affiliate-Links geht – und das ist auch gut so.
Wer diese missachtet, riskiert, dass sein Konto gesperrt oder dauerhaft eingeschränkt wird. Deshalb: Lieber von Anfang an auf Nummer sicher gehen und mit der richtigen Methode arbeiten.
Direktlink oder Brückenseite? Das solltest Du wissen
Es gibt zwei Wege, wie Du Deine Pins mit einem Affiliate-Link verbinden kannst:
1. Direkte Verlinkung
Einige Affiliate-Programme erlauben direkte Links, die Du sofort auf Pinterest posten darfst.
Doch Achtung:
- Das gilt nicht für alle Netzwerke.
- Viele Programme untersagen direkte Links auf Social-Media-Plattformen.
- Verstöße können zur Sperrung Deines Pinterest- oder Partnerkontos führen.
TIPP
Suche in Google nach den Bedingungen Deines Partnerprogramms, z. B. „Amazon Affiliate Pinterest erlaubt“. So findest Du schnell heraus, was erlaubt ist.
2. Brückenseite nutzen (empfohlen)
In 90 % der Fälle ist der bessere Weg: eine Landing Page dazwischenschalten, also eine sogenannte Brückenseite.
Warum? Ganz einfach:
Vorteile der Brückenseite:
- Mehr Kontrolle über die Inhalte – Du erklärst das Produkt zuerst.
- Bessere Konversionsrate – Menschen kaufen eher, wenn sie verstehen, was sie erwartet.
- Datenschutzkonform & plattformfreundlich – Kein Ärger mit Pinterest-Richtlinien.
- E-Mail-Marketing möglich – Du kannst die Adresse sammeln und langfristig nutzen.
Tools für Brückenseiten:
- Linktree – einfach und schnell
- Beacons – visuell ansprechend
- systeme.io – ideal für den Aufbau von E-Mail-Listen
- Oder Deine eigene Mini-Website oder Blogseite
Was, wenn Besucher abspringen?
Ja, es stimmt: Manche springen ab, wenn sie erst auf eine Landing Page kommen, bevor sie kaufen.
Aber genau hier liegt die Chance:
Statt einer langweiligen Zwischenstation gestaltest Du eine nützliche Mini-Infoseite – etwa wie ein Blogartikel, der Fragen beantwortet und Vertrauen aufbaut. Damit steigt die Kaufwahrscheinlichkeit trotz Umweg.
Profi-Tipp:
Frag Dich:
„Was muss jemand wissen, bevor er dieses Produkt kaufen würde?“
Beantworte genau das auf der Seite – nicht mehr, nicht weniger. Und baue dann einen klaren CTA-Button ein wie „Jetzt ausprobieren“ oder „Hier bestellen“.
Was Du auf Pinterest NICHT tun solltest
Pinterest achtet streng auf Linkqualität.
Das solltest Du auf keinen Fall tun:
❌ Keine gekürzten Links wie von Bitly oder TinyURL – die gelten als Spam.
❌ Keine Umleitungen, die nicht nachvollziehbar sind – das senkt Vertrauen und kann zur Sperre führen.
❌ Keine kaputten oder fehlerhaften Links – immer vorher testen!
❌ Keine Massenverlinkungen auf ein und dasselbe Produkt ohne Kontext – Pinterest erkennt Spam-Pattern.
Baue Vertrauen mit einem professionellen Auftritt
Ein paar einfache Tricks helfen Dir, von Pinterest als seriöse Quelle eingestuft zu werden:
- Nutze eine Markendomain, z. B. www.deinname.de/angebote statt kryptischer Affiliate-URLs.
- Halte Dein Konto aktiv und hochwertig – mit regelmäßigen Pins, Boards und echten Mehrwerten.
- Achte auf ein einheitliches Design, das Deine Handschrift trägt.
- Poste abwechslungsreiche Inhalte, nicht nur reine Affiliate-Angebote.
Was sagt Pinterest selbst zum Thema Affiliate-Marketing?
Pinterest ist nicht grundsätzlich gegen Affiliate-Links – wenn Du fair und transparent arbeitest.
Hier die wichtigsten Richtlinien:
- Kennzeichne Affiliate-Inhalte immer deutlich
Beispiel: „Dieser Pin enthält Affiliate-Links. Ich bekomme möglicherweise eine kleine Provision, ohne dass Dir Mehrkosten entstehen.“ - Keine falschen Versprechen
Kein „Werde in 3 Tagen reich“ oder „Dieses Produkt heilt alles“.
Bleib ehrlich, klar und realistisch. - Kein Spam-Verhalten
Poste nicht 20-mal denselben Link.
Wiederhole keine Inhalte in Endlosschleife.
Aktuellste Richtlinien findest Du immer hier:
→ Pinterest Business-Richtlinien
Fazit: Affiliate-Links sind erlaubt – aber nur mit Strategie
Pinterest ist ein großartiger Ort für Affiliate-Marketing – wenn Du weißt, wie man es richtig macht.
Mit einer durchdachten Verlinkung über Landingpages, gutem Content und der Einhaltung aller Regeln schützt Du nicht nur Dein Konto, sondern baust Dir langfristig eine seriöse Einkommensquelle auf.
