(Der praxisnahe Abschluss unserer Website-Serie – damit Du sofort starten kannst.)
Als ich vor vielen Jahren meine erste Website mit WordPress gebaut habe, war ich ehrlich gesagt komplett überfordert.
Dutzende Vorlagen, Plugins, verwirrende Begriffe, technische Einstellungen, die ich nicht mal buchstabieren konnte.
Falls Du Dich ähnlich fühlst: Keine Sorge.
Genau dafür habe ich diese vierteilige Website-Serie geschrieben – und jetzt führe ich Dich Schritt für Schritt zu einer Lösung, die Dich nicht nur heute, sondern auch in fünf Jahren noch trägt.
Denn nach all den Baukastensystemen, KI-Tools und Möglichkeiten, bleibt eine Wahrheit bestehen:
Wenn Du eine Website willst, die wachsen, verkaufen und Dein Business langfristig tragen soll, führt kein Weg an WordPress + Elementor vorbei.
Lass uns gemeinsam in Ruhe schauen, warum das so ist.

Warum WordPress? – Die einfache Erklärung, ohne Technik-Kauderwelsch
Ich erkläre WordPress gern so:
WordPress ist wie ein Haus, das Dir gehört.
Baukastensysteme sind Ferienwohnungen, die Du nur mietest.
WordPress ist ein Content-Management-System (CMS).
Also eine Software, die Dir ermöglicht, Websites ohne Programmierkenntnisse zu erstellen und zu verwalten.
Du kannst WordPress nutzen für:
- Blogs (dafür ursprünglich gedacht)
- Business-Websites
- Portfolioseiten
- Online-Shops (mit WooCommerce)
- Landingpages
- Mitgliederbereiche
- Onlinekurs-Plattformen (z. B. mit LMS-Plugins)
Und WordPress besteht immer aus zwei Teilen:
- Backend – der Arbeitsraum /
- Frontend – die fertige Website für Deine Besucher
WordPress.org vs. WordPress.com – kurz und klar erklärt
Viele denken, „WordPress ist WordPress“. Leider falsch.
Es gibt zwei Varianten:
a) WordPress.org – die „richtige“, freie, kostenlose Version
Hier bekommst Du maximale Freiheit:
Alle Themes, alle Plugins, volle Kontrolle.
Diese Version nutzen 99 % aller erfolgreichen Websites.
Nachteil: Du brauchst ein Hosting.
Vorteil: Deine Website gehört wirklich Dir.
b) WordPress.com – der Baukasten mit WordPress-Technik
WordPress.com ist eher ein Website-Baukasten, so wie Wix oder Squarespace – nur eben von der Firma hinter WordPress.
Du brauchst keinen eigenen Hoster. Deine Website liegt bei WordPress.com selbst.
Ähnlich wie Wix oder Squarespace:
Einfache Bedienung, aber eingeschränkte Freiheit.
Für Hobby-Blogs okay – fürs Business eher ungeeignet.
Merksatz:
WordPress.org = Eigentum und Freiheit
WordPress.com = Mietwohnung mit Regeln
Der wichtigste Unterschied in einem Satz
WordPress.org = maximale Freiheit + eigener Hoster
WordPress.com = Baukasten + eingeschränkte Freiheit
Die Vorteile, die für Selbstständige und KMU entscheidend sind
Vorteil 1: Du bist unabhängig
Keine Preissprünge, keine Sperren, keine Überraschungen.
Du besitzt alles selbst – Inhalte, Layouts, Dateien.
Vorteil 2: Du kannst klein anfangen und groß wachsen
Du startest mit wenigen Seiten…
und baust später Shop, Kurse, Blog oder Buchungssystem einfach dazu.
Vorteil 3: Ein riesiges Ökosystem für jede Idee
Themes, Plugins, Tutorials, Experten – alles in Hülle und Fülle.
Du bist nie allein und findest immer Unterstützung. Die WordPress Community ist sehr hilfsbereit. Jeder hat mal neu angefangen, daher wirst Du überrascht sein, wie viele Menschen auf der ganzen Welt Dir kostenlos und schnell helfen werden.

Warum Elementor? – – Webdesign ohne Frust, ohne Code, ohne Angst
Ich habe viele Pagebuilder getestet – wirklich viele.
Elementor ist seit fast zehn Jahren mein „Go-To-Tool“, weil es genau das tut, was Selbstständige brauchen:
- visuelles Arbeiten
- Drag & Drop statt Programmieren
- intuitiv statt verwirrend
- moderne Vorlagen statt leeren Seiten
- automatische mobile Optimierung
Du siehst jederzeit live, wie Deine Website aussehen wird – auf Desktop, Tablet und Handy.
Das nimmt massiv den Druck raus.
Und ich liebe die Vorlagen von Elementor. Die sind so so gut und einzigartig, dass Du oft nur Text und Bilder austauschst und sofort ein absolut professionelles Ergebnis hast.

WordPress + Elementor vs. Wix, Squarespace, IONOS & Co. – der ehrliche Vergleich
Damit Du klar erkennst, warum Teil 4 die logische Empfehlung ist, fasse ich Dir hier die wichtigsten Unterschiede zusammen.
| Bereich | Baukasten | KI-Builder | WordPress + Elementor |
|---|---|---|---|
| Eigentum | gehört dem Anbieter | gehört dem Anbieter | gehört Dir |
| Flexibilität | mittel | niedrig | sehr hoch |
| Erweiterbarkeit | begrenzt | kaum | unbegrenzt |
| Designfreiheit | gut | begrenzt | sehr gut |
| Kostenkontrolle | abhängig vom Anbieter | abhängig vom Anbieter | langfristig günstig |
| SEO | solide | begrenzt | hervorragend |
| Skalierbarkeit | begrenzt | nicht für Wachstum | maximal |
| DSGVO | je nach Anbieter schwierig | oft schwierig | sehr gut lösbar |
| Hoster-Wechsel | nein | nein | ja – jederzeit |
| Zukunftssicherheit | fraglich | unsicher | sehr hoch |
Kurz gesagt:
Wenn Du langfristig planst, ist die Kombi WordPress + Elementor unschlagbar.
Warum WordPress + Elementor Dein Business wirklich langfristig tragen
1. Du bleibst unabhängig
Viele KI-Builder und Baukästen binden Dich an ihre Systeme.
Mit WordPress + Elementor kannst Du jederzeit:
- den Hoster wechseln
- das Design anpassen
- neue Funktionen ergänzen
- Deine Seite komplett erweitern
Ganz ohne Neustart.
2. Maximale Freiheit für jede Art von Website
Vom Blog über Shop bis zur Lernplattform – WordPress kann alles.
Elementor macht das Design kinderleicht.
3. Einfache Bedienung, die auch in 10 Jahren noch funktioniert
Kein Rätselraten, kein Fachchinesisch, keine Technik-Panik. Es gibt unzählige Tutorials, Erklärvideos und vieles mehr, so dass Du innerhalb kurzer Zeit „sicher“ im Umgang mit WordPress und Elementor wirst.
4. Zukunftssicherheit
WordPress ist Marktführer.
Elementor ist einer der größten Pagebuilder der Welt.
Beide Systeme werden ständig weiterentwickelt – Du wächst einfach mit.
5. Beste Grundlage für SEO, Blog & Automatisierung
Google liebt WordPress.
Und Elementor macht SEO-freundliche Strukturen leicht.
Wenn Du langfristig sichtbar sein willst, ist das Gold wert.
Warum KI-Pagebuilder (noch) keine echte Alternative sind
Kurze Realität:
- KI generiert Inhalte – aber versteht Dein Business nicht
- KI-Baukästen erlauben wenig Feintuning / individuelle Einstellungen
- Wenn der Anbieter schließt oder seine Preise erhöht, bist Du total abhängig
WordPress + Elementor geben Dir dagegen volle Kontrolle.
Warum Elementor der ideale Pagebuilder bleibt
- Live-Vorschau
- riesige Template-Bibliothek
- perfekt kombinierbar mit Themes wie Hello, Astra, Kadence oder Blocksy u.a.
- erweiterbar bis zum Online-Shop (Woo-Commerce)
- ideal für Anfänger:innen und Profis gleichermassen
Was Du wirklich brauchst, um mit WordPress anzufangen
Viele glauben: „WordPress ist kompliziert.“
Ich sage: Das ist es nur, solange es Dir niemand erklärt.
Dank YouTube oder anderen kostenlosen Erklär-Videos (auch auf deutsch) ist das heute alles wirklich kein Problem.
Die Grundlagen kannst Du Dir mit einem kostenlosen Tutorial auf YouTube aneignen. In Deinem Tempo, und mit Deinen jetzigen Wissensstand kannst Du einfach loslegen.
Hier Deine Checklist – komplett anfängertauglich:
Schritt 1: Hosting buchen mit One-Click-WordPress Installation
Ein gutes „Managed WordPress Hosting“ übernimmt:
- Updates / Aktualisierungen
- Sicherheit
- Backups / Sicherungskopie Deiner gesamten Webseite (inkl. Medien, Plugins, Einstellungen, Templates uvm.)
Damit fällt der Technikstress für Dich fast vollständig weg. Bei All-Inkl. gehst Du z.B. im Bereich „Technische Verwaltung“ wie folgt vor. Alles ist selbsterklärend, oder Du suchst im netz nach einem Erklär-Video: Gibt es ganz sicher!

Damit Du ins Backend kommst, meldest Du Dich in Deinem Brower mit Deinem Benutzernamen und Passwort ( hast Du bei der 1-Klick-Installation festgelegt.
Du erhältst auf jeden Fall von WordPress immer eine E-Mail an die Admin E-Mail Adresse mit Deinen Zugangsdaten.
So loggst Du Dich in WordPress ein:

Bei WordPress ist das meistens: → https://deinedomain.de/wp-admin
Geeignete Hoster (deutschsprachig und Server in Deutschland bzw. Europa (DSGVO-sicher)):
IONOS (Managed WordPress)
Vorteile
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders für den Start.
- Managed WordPress bedeutet: Updates werden automatisch erledigt, Du musst Dich nicht um Technik kümmern.
- Starker deutscher Support, oft schnell erreichbar.
- Serverstandort Deutschland – gut für Datenschutz.
Nachteile
- Die Benutzeroberfläche wirkt manchmal unübersichtlich.
- Zusatzleistungen können sich schnell summieren.
- Nicht die schnellsten WordPress-Performance-Werte im Vergleich zu spezialisierten Anbietern.
All-Inkl:
Vorteile
- Extrem zuverlässiger Support, der wirklich hilft – oft innerhalb weniger Minuten.
- Sehr stabile Server, gute Performance für Blogs, Websites und kleinere Shops.
- Faire Preise, besonders im „PrivatPlus“- oder „Business“-Tarif.
- Serverstandort Deutschland, sehr datenschutzfreundlich.
Nachteile
- Das Backend wirkt optisch altmodisch.
- Keine echte „Managed WordPress“-Betreuung, Du kümmerst Dich selbst um Updates.
- Manche Premium-Features, die andere Hoster bieten, fehlen.
SiteGround
Vorteile
- Sehr schnelle Server, ideal für Performance-orientierte WordPress-Seiten.
- Hervorragende Tools für Entwickler und Fortgeschrittene, z. B. Staging, Caching, Backups.
- Sehr klar strukturiertes Dashboard, angenehm zu bedienen.
- Serverstandorte in Europa möglich (gut für DSGVO).
Nachteile
- Ohne technische Erfahrung können einige Optionen zu Beginn verwirren.
- Preise steigen nach dem ersten Jahr teil deutlich.
- Support ist gut, aber manchmal etwas überlastet.
Raidboxes (Premium, sehr einsteigerfreundlich)
Vorteile
- Spezialisiert auf WordPress – und das merkt man an jeder Ecke.
- Extrem einfache Bedienung, ideal wenn Du keine Technik magst.
- Automatische Backups, Updates, Staging – alles läuft smooth im Hintergrund.
- Deutsches Unternehmen, DSGVO-sicher.
- Performance auf Premium-Niveau.
Nachteile
- Die Premium-Qualität hat ihren Preis – eher teuer.
- Für sehr kleine Websites mit wenig Budget manchmal überdimensioniert und nicht nötig.
- Fokus auf WordPress: Wenn Du später andere Systeme nutzen willst, ist nicht flexibel.
Hostinger
Vorteile
- Sehr günstige Einstiegspreise, ideal für Sparfüchse.
- Moderne, sehr intuitive Benutzeroberfläche.
- Guter Page-Speed für den Preis.
- Viele Standorte weltweit, auch europäische.
Nachteile
- Support ist gut, aber nur auf Englisch wirklich stark.
- Manche Funktionen kosten extra oder sind erst in höheren Tarifen inklusive.
- Performance reicht für Blogs und kleinere Seiten gut – für große Projekte kommt der Server schnell an seine Grenzen
Strato
Vorteile
- Sehr günstige Preise, oft attraktive Starter-Angebote.
- Server in Deutschland – Datenschutz ist also kein Problem.
- Für einfache Websites und kleine Projekte völlig ausreichend.
Nachteile
- Performance eher durchschnittlich.
- Benutzeroberfläche wirkt teilweise veraltet.
- Supportqualität schwankt sehr stark und ist von der Person am Telefon oder per Mail abhängig.
Übersicht Hoster (deutschsprachig und Server in Deutschland bzw. Europa (DSGVO-sicher)):
| Hoster | Sitz / Unternehmenshauptsitz / Serverstandorte / Herkunft |
|---|---|
| IONOS | Hauptsitz: Montabaur, Rheinland-Pfalz, Deutschland |
| ALL‑INKL | Sitz: Neusalza-Spremberg, Sachsen, Deutschland Rechenzentren laut Anbieter u.a. in Dresden. |
| SiteGround | Firmensitz: Sofia, Bulgarien Server-/Data-Center weltweit verteilt — u.a. auch in mehreren Ländern Europas. |
| Raidboxes | Sitz: Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen, Deutschland |
| Hostinger | Hauptsitz: Vilnius, Litauen International tätig mit vielen Server- bzw. Hosting-Standorten weltweit. |
| Strato | Sitz: Berlin, Deutschland Betrieb eigener Data Center u.a. in Berlin und Karlsruhe. |
Warum der Standort relevant sein kann
- Datenschutz & DSGVO: Anbieter mit Sitz bzw. Serverstandorten in Deutschland oder EU — wie IONOS, All-Inkl, Raidboxes, Strato — sind oft „DSGVO-freundlicher“. Für Dich als deutsche:r Unternehmer:in ein Plus.
- Performance & Ladezeiten: Server, die näher an Deinen Leser:innen sind (z. B. in Deutschland oder Europa), können bei Besuchern in der EU schneller laden.
- Support & Kommunikation: Bei deutschen Hostern bekommst Du oft Support auf Deutsch — komfortabel, wenn Du nicht auf Englisch tippen willst (z. B. bei Hostinger oder SiteGround internationaler Kontext).
- Stabilität und Infrastruktur: Hoster mit etablierten Data Centern und guter Infrastruktur (z. B. Raidboxes, Strato, All-Inkl) bieten oft stabile Performance und Verlässlichkeit — gerade wichtig, wenn Deine Website für Umsatz oder Kund:innenakquise zuständig ist.
Praxisnahe Entscheidungshilfe – Dein persönlicher How-To-Workflow
Punkt 1: Frage Dich ehrlich – wie sehr magst Du Technik?
Wenn Du sagst: „Am liebsten gar nicht“ → Raidboxes
Wenn Du sagst: „Ich komme klar, brauche aber Hilfe“ → IONOS Managed WP
Wenn Du sagst: „Ich will alles kontrollieren“ → SiteGround oder All-Inkl
Punkt 2: Wie wichtig ist Dir der Datenschutz?
Wenn DSGVO für Dich die oberste Priorität hat (z. B. Coaching, Gesundheit, Handwerk, Beratung), dann ist ein deutscher Hoster ideal:
Raidboxes, All-Inkl, IONOS, Strato
Wenn Performance wichtiger ist als deutscher Standort →
SiteGround oder Hostinger
Punkt 3: Wie viel Budget planst Du realistisch ein?
- Sehr wenig Budget → Hostinger, Strato, All-Inkl
- Mittel → IONOS, All-Inkl, SiteGround
- Höherpreisig, aber maximal stressfrei → Raidboxes
Punkt 4: Baust Du nur eine Website oder mehrere?
- Eine Website → Raidboxes (komfortabel) oder All-Inkl (günstig)
- Mehrere Websites → SiteGround oder All-Inkl
Punkt 5: Wie schnell soll Deine Seite sein?
- Für sehr schnelle Performance → SiteGround oder Raidboxes
- Für stabile Durchschnittsperformance → IONOS oder All-Inkl
- Für „Hauptsache günstig“ → Hostinger oder Strato
Fazit – Welcher Hoster passt zu Dir?
Wenn Du Wert auf Stabilität, Datenschutz und Stressfreiheit legst und Deine Zielgruppe überwiegend in Deutschland sitzt, dann sind Raidboxes und All-Inkl die insgesamt rundesten Lösungen.
- Technisch entspannt starten? → Raidboxes
- Günstig, verlässlich und deutschsprachiger Top-Support? → All-Inkl
- Power-User oder Viel-Bauer? → SiteGround
- Budget-fokussiert? → Hostinger
- Einfach, aber nicht langfristig optimal? → Strato
- Solide Mittelklasse ohne Schnickschnack? → IONOS Managed WP
Schritt 2: Domain auswählen
Klarer Name, gut merkbar, kurze logische Schreibweise.
Tipp: Wenn Dein Domain-Name zudem ein Keyword / Schlüsselwort enthält, kurz und knapp ist, dann hast Du den perfekten Namen! Wenn die Domain schon vergeben ist, mach Dich nicht verrückt. Wähle einfach einen anderen Domain-Namen.
Schritt 3: WordPress installieren
Bei allen genannten Hostern gibt es die „WordPress-1- Klick-Installation“. Meistens heisst der Bereich in Deinem Account „Technsiche Verwaltung -> Software: One-Click-fertiG!
Schritt 4: Elementor installieren
- Elementor Free (als Plugin in deinem WordPress Dashboard) : reicht für viele Ideen. Starte mit der kostenfreien Version und schaue, ob diese nicht evtl. schon alles abdeckt,w as Du zu Beginn benötigst.
- Elementor Pro: meine Empfehlung für Business-Seiten ( erhältst Du als Download-Zip, wenn Du Elementor Pro kaufst und importierst diese ZIP in deinen Plugin-Bereich und setzt den Lizenzschlüssel ein. Fertig!
Schritt 5: Ein leichtes Theme wählen
Ich empfehle:
- Hello Theme (für Elementor-Fans, leichtgewichtig)
- Astra
- GeneratePress
Schritt 6: Deine Seiten anlegen ( so wie Du es brauchst und möchtest)
- Start
- Über mich
- Angebot
- Kontakt
- Datenschutz (Pflicht)
- Impressum (Pflicht)
Schritt 7: Layout mit Elementor aufbauen
Einfach Drag & Drop. Wähle eine Vorlage und apsse diese mit Deinen Inhalten an – fertig!
Die mobilen Versionen werden automatisch optimiert. Mobil first ist die Ausgangssituation von Elementor.
Schritt 8: SEO & Performance
Mit Plugins wie:
- RankMath
- Yoast SEO
- WP Rocket
- Imagify
optimierst und verbesserst Du Dein Ranking und die Geschwindigkeit Deiner Webseite. Auch hier gibt es zahlreiche hilfreiche Videos, die Dir genau zeigen, wie Du etwas einstellst. Ansonsten hilft es heutzutage auch sehr, ChatGPT zu fragen, wie Du etwas einstellst.
Schritt 9: Backups & Sicherheit
Kostenlos möglich mit:
- UpdraftPlus
- Wordfence Security
- Duplicator
Alles automatisiert, Auto-Scan für Deine Seite, alles ist einfach klickbar und ganz ohne Technikstress für Dich.
Typische Anfängerfehler – und wie Du sie vermeidest
Damit Du nicht frustriert aufgibst, hier einige der wichtigsten Stolpersteine.
Fehler 1: Zu viele Plugins
Ein Plugin ist eine Mini-Software für eine besondere Funktion ( Sicherheit, Animation, Effekte, Funnel etc.)
Dabei gilt: Weniger ist mehr.
Ein Plugin kann Deine Seite langsam(er) werden lassen, das ein oder andere Plugin arbeitet nicht zuverlässig mit einem anderen Plugin zusammen etc.
Plugins sind eine kleine Wissenschaft, die Du gerade zu Beginn so handhaben kannst:
- Nutze „empfohlene“ Plugins (damit bist Du meistens auf der sicheren Seite)
- Besser 10 gute statt 25 mittelmässige
- Teste alles immer nacheinander, so dass Du weisst, woran ein möglicher Fehler liegen könnte
Fehler 2: „Alles selbst herausfinden wollen“
Es gibt so viel gutes Lern-Material – nutze es.
Ich liebe es, mich allein mit einer Software / einem Tool etc. zu beschäftigen- es geht aber nichts über ein Profi-Tutorial, welches Dir viel Zeit erspart.
Ausserdem gibt es Dir die Sicherheit, dass Du weisst, was Du tust.
Fehler 3: Kein Backup
Ein Backup ist eine Sicherungskopie. Bitte immer einrichten.
Du glaubst nicht, wie viele Websites schon am ersten Tag gerettet wurden.
Und ein sogenannter „white screen“ also eine „weisse Seite“ ohne Inhalt ist jedem Webdesigner / Entwickler schon mal passiert und ist gerade beim ersten Mal wirklich „kein“ schönes Gefühl.
Fehler 4: Kein mobiles Design
Elementor macht Vieles automatisch – aber kontrollieren solltest Du trotzdem immer alles und auf mehreren unterschiedlichen Geräten und Formaten ( Desktop, Tablet, Handy, hochkant, quer etc).
Fehler 5: Kein bewusster Seitenaufbau
Starte mit klarer Struktur – nicht mit 27 Unterseiten, die niemand braucht.
Mein Tipp: Zeichne mit Stift und Papier Deine Seite auf. So weisst Du, was Du an Inhalten ( Bild, Text, Icon, Video etc.) benötigst und kannst in einem Rutsch die Inhalte erstellen oder vergeben.
Kostenübersicht – verständlich erklärt
Damit Du weißt, womit Du rechnen kannst.
Einsteigerfreundliche Kombination
- Hosting: günstig bis mittlere Preisrange
- Domain: 1€ / Monat
- Elementor Free: kostenlos
Komfortable Business-Kombination
- gutes Managed Hosting: mittlere Preisrange
- Elementor Pro: günstige Einsteigerstufe (ca. 99$/ Jahr / ca 8,-€ / Monat)
- Design-Theme: oft kostenlos oder einmalige Kosten
Langfristig ist WordPress die günstigste Lösung – trotz mehr Power.
Die klare Empfehlung – wenn Du langfristig denkst
Wenn Du:
- ein nachhaltiges Business aufbauen möchtest
- unabhängig bleiben willst
- wachsen möchtest
- später Kurse, E-Mails oder Shops integrieren willst
- eine skalierbare / ausbaufähige Lösung brauchst
- Wert auf DSGVO legst
Dann ist die beste Wahl:
WordPress + Elementor + Managed Hosting
Das ist die Kombination, die ich seit Jahren empfehle – und die millionenfach funktioniert.
Was Du jetzt tun kannst – mein Vorschlag für Deine nächsten Schritte
Ich gebe Dir einen Mini-Plan, damit Du nicht überlegen musst:
- Entscheide Dich für einen Hoster
- Domain wählen
- WordPress installieren
- Elementor aktivieren
- Erste Seite bauen
- Impressum & Datenschutz anlegen
- Bilder, Texte, Farben anpassen
- Veröffentlichen (bitte nicht erst darauf warten, dass alles perfekt ist!)
Abschluss – Deine Website erstellen mit WordPress und Elementor
Wenn Du bis hierhin gelesen hast, bist Du schon viel weiter, als Du selbst denkst.
Viele scheitern, bevor sie überhaupt anfangen.
Du hast jetzt:
- alle Vergleiche (Teil 1–3)
- die beste Empfehlung (Teil 4)
- klare Schritte
- eine verständliche Lösung
Es liegt alles für Dich bereit.
Und das Schönste:
Du kannst WordPress + Elementor genauso leicht bedienen wie Baukästen / Builder— nur ohne Grenzen.
Du kannst sofort kostenlos starten ( bis auf die Kosten für den Hoster) und wirst sehen, dass es ein Vergnügen ist!
Und solltest Du mal ein Problem haben oder nicht weiter kommen: Die Elementor Community oder YouTube Videos lösen (fast) jedes WordPress oder Elementor Problemchen im Nu.
Fazit: WordPress + Elementor = Freiheit, Kontrolle und Zukunftssicherheit
Wenn Du ein Business aufbauen möchtest, das:
- unabhängig bleibt
- wachsen kann
- später Shops, Kurse oder Buchungen integrieren soll
- DSGVO-sicher aufgebaut ist
- langfristig Kosten spart
- und leicht bedienbar ist
…dann ist die Kombination aus WordPress + Elementor + einem guten Managed Hosting die beste Entscheidung.
Was Du jetzt tun kannst
- Entscheide Dich für einen Hoster
- Domain auswählen
- WordPress installieren
- Elementor starten
- Erste Seite bauen
- Veröffentlichen
Warte nicht, bis Deine Seite „perfekt“ ist.
Dinge entstehen im Tun, nicht durch Nachdenken. Fang einfach an.
Ich wünsche Dir ganz viel Spass und erfolgreiches Gestalten!